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reLounge in der Praxis: Einen zusätzlichen Anwendungsplatz einrichten

Bild von Oskar Filenius

Oskar Filenius

Gründer HF Concepts

Frau liegt entspannt auf der reLounge-Liege mit Holzrahmen in einem hellen Raum

Kurzantwort

Eine reLounge Anwendung verbindet EMS, TENS, Wärme und Tiefenmassage über eine StimaWell-Stimulationsmatte auf einer ergonomischen Holzliege. In der Praxis eignet sich reLounge als zusätzlicher Anwendungsplatz, der parallel zur Behandlung läuft. Wichtig sind ein fester Ablauf aus Vorgespräch, Start, ansprechbarem Team und Übergabe sowie ein ruhiger Platz mit Steckdose und Sichtkontakt. Unbeaufsichtigter Betrieb und pauschale Schmerzversprechen gehören nicht dazu.

Auf einen Blick

System

StimaWell-Stimulationsmatte auf ergonomischer Holzliege

Methoden

EMS, TENS, Wärme, Tiefenmassage

Rolle

zusätzlicher Anwendungsplatz parallel zur Behandlung

Betreuung

Team startet, bleibt ansprechbar, beendet

Platz

ruhige Nische mit Steckdose und Sichtkontakt

Stärkster Betriebstyp

Physio-Praxis

Was reLounge ist: vier Methoden in einer Liege

Eine reLounge Anwendung bringt einen zusätzlichen Anwendungsplatz in die Praxis. Damit reLounge im Alltag funktioniert, zählen Ablauf, Betreuung und Platz mehr als die Technik allein.

reLounge verbindet eine Stimulationsmatte von StimaWell mit einer eigens entwickelten, ergonomischen Holzliege. In der Anwendung greifen vier Methoden ineinander: elektrische Muskelstimulation (EMS), TENS-Impulse, Wärme und Tiefenmassage. Daraus entsteht eine strukturierte Rückenanwendung in ruhiger Liegeposition.

Für eine Praxis ist reLounge vor allem als zusätzlicher Anwendungsplatz interessant. Die Rückenanwendung läuft parallel zur Behandlung durch das Team und erweitert das Angebot, ohne einen weiteren Behandlungsraum mit Therapeut zu binden.

  • EMS: gezielte Aktivierung der Rückenmuskulatur.
  • TENS: Impulse für ein angenehmes Entlastungsgefühl.
  • Wärme: Tiefenwärme für Entspannung.
  • Tiefenmassage: Massagekomponente über die Stimulationsmatte.
Frau liegt auf der reLounge-Liege, daneben das Steuergerät
Ergonomische Holzliege mit Stimulationsmatte: vier Methoden in einer Anwendung.

Ablauf: Vorbereitung, Anwendung und Übergabe

Eine reLounge-Anwendung folgt einem festen Ablauf. Entscheidend ist nicht die Technik, sondern die saubere Übergabe zwischen Team und Gerät.

  1. Vorgespräch: Eignung klären, Programm festlegen
  2. Vorbereitung: Liegeposition, Kontakt zur Stimulationsmatte
  3. Anwendung: Programm starten, Ansprechbarkeit sichern
  4. Übergabe: Rückmeldung, Reinigung, nächster Termin

Wichtig ist die Ansprechbarkeit während der Sitzung. reLounge ist keine Anwendung für den unbeaufsichtigten Betrieb. Das Team startet das Programm, bleibt erreichbar und beendet die Sitzung. Wer die Liege zwischen zwei Behandlungen einsetzt, plant diese Wege fest in den Terminplan ein.

reLounge-Liege mit beleuchtetem Sockel in einem Physiotherapieraum
Fester Ablauf: Das Team startet das Programm und bleibt ansprechbar.

Der zusätzliche Anwendungsplatz in der Praxis

reLounge braucht einen ruhigen Platz mit Steckdose, aber keinen eigenen Therapieraum mit voller Ausstattung. Viele Praxen nutzen eine Nische, einen kleinen Raum neben der Behandlung oder einen abgetrennten Bereich im Trainingsraum.

PunktWorauf Sie achtenWarum es zählt
PlatzStellfläche der Liege plus Zugang von einer Seitebequemer Ein- und Ausstieg
StromSteckdose am PlatzSteuergerät und Wärme laufen elektrisch
SichtkontaktNähe zum Behandlungsraum oder EmpfangTeam bleibt ansprechbar
DiskretionSichtschutz, ruhige LagePatienten liegen entspannt und unbeobachtet
HygieneAuflage oder Handtuch, Reinigung nach AnleitungKontaktflächen nach jedem Patienten
reLounge-Liege in einem hellen Praxisraum mit Wirbelsäulenbild
Zusätzlicher Platz: Eine ruhige Nische mit Steckdose genügt.

Was Sie vor der Anschaffung klären sollten

  1. Modell und Ausstattung: Welche Konfiguration aus Liege und Stimulationsmatte passt zu Ihrem Einsatz?
  2. Zweckbestimmung: Für welchen Rahmen ist das System vorgesehen, und welche Aussagen dürfen Sie daraus ableiten?
  3. Verbrauchsmaterial und Hygiene: Was wird pro Patient benötigt, wie wird gereinigt?
  4. Zuständigkeit: Wer führt Vorgespräch und Eignungsabfrage durch, wer startet und beendet die Sitzung?
  5. Einweisung: Schulung des Teams, Konzeptberatung und Marketingunterstützung gehören zur Gesamtlösung.

Kommunikation: reLounge ist eine strukturierte Rückenanwendung, kein pauschales Schmerzversprechen. Beschreiben Sie Ablauf, Methoden und Komfort. Bei Beschwerden gehört die Abklärung vor die Anwendung.

Wo reLounge außerhalb der Praxis passt

Neben der Praxis kommt reLounge auch in anderen Umgebungen zum Einsatz, wenn der Ablauf mit Betreuung gesichert ist.

  • Fitnessstudio: als Rückenangebot im Recovery-Bereich, mit Einweisung durch das Trainerteam.
  • Unternehmen: als Baustein im Health-Bereich, mehr dazu in Corporate Health mit Longevity.
  • Wellness und Spa: als Komfortanwendung mit Wärme und Massage.

Wie Sie Selbstzahlerleistungen in der Praxis aufbauen, ohne Bauchladen-Image, lesen Sie in Selbstzahlerleistungen für die Praxis. Alle Details zum System finden Sie auf unserer Seite zum reLounge Rücken-Therapiesystem.

HF Concepts Check: Wie wir reLounge je nach Betriebstyp einordnen

Im HF Concepts Check bewerten wir neun Kriterien von 1 bis 5, immer bezogen auf einen konkreten Betriebstyp. Dieselbe Technologie kann in einem Betriebstyp stark und in einem anderen mittelmäßig abschneiden. Genau das ist die Aussage.

HF Concepts Check
36 von 45 Punkten
Kundennutzen
Plausibilität & Regulatorik
Zielgruppen-Fit
Investment
Vermarktbarkeit
Integration
Zeit & Personal
Ertrag
Differenzierung
Kundennutzen
Plausibilität & Regulatorik
Zielgruppen-Fit
Investment
Vermarktbarkeit
Integration
Zeit & Personal
Ertrag
Differenzierung
Kundennutzen
Plausibilität & Regulatorik
Zielgruppen-Fit
Investment
Vermarktbarkeit
Integration
Zeit & Personal
Ertrag
Differenzierung

Unsere Einschätzung nach Prüfung der Technologie, bezogen auf typische Betriebe dieses Typs. Keine Garantie für den Einzelfall.

Physio-Praxis: 36/45; Fitnessstudio: 31/45; Unternehmen: 31/45.

Wie Sie reLounge HWG-konform kommunizieren

Gut kommunizierbarVermeiden
Strukturierte Rückenanwendung in ruhiger Liegeposition„heilt Rückenschmerzen“
Vier Methoden in einer Sitzung„ersetzt die Physiotherapie“
Wärme und Massage als Komfortelement„schmerzfrei nach X Sitzungen“
Ergänzung zur Behandlung im TeamAnwendung ohne Ansprechpartner

Eine Eignungsabfrage vor der ersten Anwendung gehört in jeden seriösen Ablauf. Bei gesundheitlichen Fragen sollte die Anwendung vorab ärztlich abgeklärt werden.

Häufige Fragen

Was ist reLounge?

Ein Rückenanwendungssystem aus einer StimaWell-Stimulationsmatte und einer ergonomischen Holzliege. Es verbindet EMS, TENS, Wärme und Tiefenmassage in einer Anwendung.

Wie läuft eine reLounge-Anwendung ab?

Nach einem Vorgespräch legt sich der Patient auf die Liege, das Team startet das Programm und bleibt während der Sitzung ansprechbar. Danach folgen Rückmeldung, Reinigung und Terminabsprache.

Kann reLounge unbeaufsichtigt laufen?

Nein. Das Team startet und beendet die Sitzung und bleibt erreichbar. Das gehört fest in den Ablauf.

Wie viel Platz braucht reLounge?

Die Stellfläche der Liege, Zugang von einer Seite und eine Steckdose. Ein eigener voll ausgestatteter Therapieraum ist nicht nötig.

Für welche Betriebe eignet sich reLounge?

Vor allem für Physiotherapie und Praxen als zusätzlicher Anwendungsplatz, außerdem für Fitnessstudios, Unternehmen und Wellnessbereiche mit Betreuung.

Darf man reLounge als Schmerztherapie bewerben?

Vorsicht. Pauschale Schmerzversprechen sind riskant. Beschreiben Sie Ablauf, Methoden und Komfort, und klären Sie Beschwerden vorab ab.

Transparenz: HF Concepts vertreibt Teile der hier besprochenen Technologien. Deshalb bewerten wir kriterienbasiert und raten bei fehlender Passung auch ab.
Hinweis: Alle Angaben sind allgemeine, nicht-medizinische Informationen. Die besprochenen Anwendungen sind Wellness- und Regenerationsanwendungen und ersetzen keine ärztliche Beratung.

Bild von Oskar Filenius

Oskar Filenius

Gründer HF Concepts